bitwork GmbH
|
Vogelsanger Str. 42-48
|
58300 Wetter
|
Telefon:
|
0 23 35 / 84 75 - 0
|
Telefax:
|
0 23 35 / 84 75 - 111
|
E-Mail:
|
|
|
|
|
|
|
Bewertungskriterien für die Auswahl von EDV-Trainern
|
|
Die Auswahl der richtigen Trainer für die Durchführung von betriebsinternen Weiterbildungsmaßnahmen beeinflusst neben anderen Faktoren wesentlich die Qualität von Seminaren. Es ist daher von besonderer Bedeutung, sich vor der endgültigen Auswahl eines Weiterbildungsanbieters persönlich ein Bild von dessen Trainern zu machen. Dabei sollte festgestellt werden, ob der Anbieter mit Trainern arbeitet, die sowohl über die notwendige fachliche als auch die didaktische und soziale Kompetenz verfügen.
Bei der Betrachtung sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sich die Rolle des Trainers in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Wirtschaftlichkeit wird auch in der Weiterbildung als zentraler Maßstab betrachtet und der Erfolgsdruck in der Personal-entwicklung hat spürbar zugenommen. Der Trainer ist heute aus Sicht vieler Personalentwickler nicht mehr nur als reiner Dozent zu sehen, sondern hat sich vielmehr zum Moderator von Lern-prozessen weiterentwickelt. So ist er neben der Vermittlung des reinen Fachwissens auch für die Erhöhung der Selbstlernkompetenz der Teilnehmer verantwortlich. Dies kann nur umgesetzt werden, wenn es dem Trainer gelingt, die Mitverantwortung der Teilnehmer am Lernprozess herauszustellen und die Teilnehmer auch entsprechend zu motivieren.
Unsere Erfahrung bei der Trainerauswahl hat gezeigt, dass die folgenden Kernfragen zu prüfen sind. Optimal ist dabei ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Bereichen. Starke Defizite eines Trainers in einem Bereich disqualifizieren ihn als guten Trainer gänzlich, da z.B. fehlende didaktische Kompetenz nicht durch brillantes Fachwissen ausgeglichen werden kann. Der Trainer kennt sich in einem solchen Fall zwar im Stoff sehr gut aus, kann aber sein Fachwissen nicht vermitteln, so dass der erforderliche Wissenstransfer nicht in ausreichendem Maße stattfinden kann.
Fachkompetenz
Die erforderliche Fachkompetenz wird den meisten Trainern bereits vor dem ersten Zusammentreffen unterstellt. Häufig ist es aber ratsam, sich von einem Experten aus der EDV-Abteilung diese auch bestätigen zu lassen.
Wir haben in unserer mittlerweile 14 jährigen Erfahrung so manchen „Möchtegern-EDV-Trainer“ kennengelernt, der zunächst einen guten Eindruck vermittelt hat. Bei genauerem Nachfragen zeigten sich jedoch des Öfteren große Wissenslücken, welche man bei einem professionell arbeitenden Trainer nicht erwarten dürfte. Wir haben es uns daher zur Regel gemacht, uns zunächst mit der Ausbildung des Trainers zu beschäftigen, um so festzustellen, über welchen theoretischen Background der Trainer verfügt.
Hat man sich hierüber auch im Dialog ein detailliertes Bild geschaffen, so kann man in den meisten Fällen beurteilen, ob der Trainer mit seinem Wissen Gesamtzusammenhänge erfasst und ob eine entsprechende Vernetzung der Wissensgebiete gegeben ist. Dies ist insbesondere bei komplexeren Aufgabenstellungen erforderlich, wie sie häufig bei individuellen Workshops und Coachings anzutreffen sind. Hinzu kommt noch die praktische Erfahrung im Training überhaupt sowie in den einzelnen Fachbereichen. Hier gilt es festzustellen, ob der Trainer sich regelmäßig mit den geplanten Seminarthemen beschäftigt und so über einen gewissen Fundus an Fallbeispielen mit entsprechenden individuell anpassbaren Lösungsansätzen ad hoc bereithält. Ist diese Frage positiv zu beantworten, so kann man dem Trainer auch die Entwicklung geeigneter Schulungskonzepte bei individuellen Firmenseminaren anvertrauen.
Didaktische Kompetenz
Die didaktische Kompetenz zielt letztendlich darauf ab, ob der Trainer in der Lage ist Problemstellungen an praktischen Beispielen leicht nachvollziehbar erklären zu können. Dabei muss er flexibel und bedarfsorientiert Lernziele neu setzen können, ohne dabei grundsätzlich den Roten Faden zu verlieren. Sollten Sie Seminare ohne die Durchführung eines Probetrainings vergeben wollen, so empfiehlt sich aus unserer Sicht zumindest das gemeinsame Durchsprechen des Seminarkonzeptes mit dem Trainer. Häufig ist schon hier erkennbar, ob der Trainer im Seminar über einen Roten Faden verfügt und ob sein Konzept schlüssig ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt in der Beurteilung eines Trainers ist der Einsatz von Medien zur Unterstützung des Verstehens und Behaltens von Sachverhalten. Hier zeigt sich häufig, über wieviel Lehrerfahrung die Trainer verfügen und wie sie mit unter-schiedlichen Problemstellungen umgehen. Routinierte Trainer spielen mit allen Medien und wirken auch bei improvisierten Lehr-mitteleinsätzen souverän. Dies gilt auch für das Lehr- und Lerntempo. Dieses muss im Seminar permanent aufeinander abgestimmt werden und wird nur von erfahrenen Trainern beherrscht.
Soziale Kompetenz
Soziale Kompetenz ist unserer Meinung nach der am schwersten erlernbare Komplex. Diese Aussage gilt insbesondere deswegen, weil der Grundstock genaugenommen in der Natur des jeweiligen Menschen liegt. Die Freude an der Kommunikation, das Eingehen auf die Seminarteilnehmer und immer wieder neues Einlassen auf „fremde“ Menschen müssen dem Trainer „im Blut“ liegen. Nur mit diesen Voraussetzungen findet der Trainer den Zugang und die notwendige Akzeptanz bei den Teilnehmern.
Positiv untermauert werden diese Eigenschaften noch durch eine entsprechende Persönlichkeit, deren Auftreten und Ausstrahlung das Gefühl von Sicherheit im Sinne eines „echten“ Trainers vermittelt. Dazu gehören auch eine angemessene Sprach-kompetenz sowie gute Umgangsformen. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass der Entscheider sich letztendlich auch mit der Frage auseinandersetzen muss, ob der Trainer zum Unternehmen passt.
Bisher haben wir aber nur von den natürlichen Verhaltensweisen des Trainers gesprochen. Eine sinnvolle Fortbildung z.B. im Bereich der Steuerung von gruppendynamischen Prozessen kann die Kompetenz des Trainers noch einmal deutlich erhöhen und somit die Qualität der Seminare steigern.
Abschließend kann man sagen, dass eine gesunde Menschen-kenntnis gepaart mit dem gewonnenen Gesamteindruck die Entscheidung bei der Auswahl eines Trainers unter dem Gesichts-punkt der sozialen Kompetenz deutlich erleichtert.
Fazit
Um Fehler bei der Trainerauswahl zu vermeiden ist der „persönliche“ Eindruck unverzichtbar, Papier ist geduldig. Holen Sie sich zur Sicherheit Unterstützung bei der Beurteilung der fachlichen Qualifikation aus der eigenen EDV und lassen Sie sich Referenzen nennen. Hüten Sie sich vor dem Allrounder, dem „alles kein Problem“-Trainer. Stellen Sie sich selber die Frage, ob es dem Trainingsanbieter bzw. dem Trainer gelungen ist, Ihnen ein klares Profil zu vermitteln. Haben Sie hieran Zweifel, sollten Sie sich auch nach anderen Anbietern umsehen.
Thomas Jurr
(Geschäftsführer)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
-------------------------------------
|
|
Die nächsten offenen Seminare:
|
| 21. - 25.05.2012 | | | |
| 21. - 23.05.2012 | | | |
| 21. - 23.05.2012 | | | |
| 21. - 23.05.2012 | | | |
| 22. - 23.05.2012 | | | |
| 22. - 23.05.2012 | | |
|
-------------------------------------
|
|
|

|
|
-------------------------------------

-------------------------------------
|
|